Weißes Blut
Phantastischer Roman aus böser, alter Zeit

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"Ich würde sagen, sie ist wirklich tot.", sagte Mies trocken.

Die Leiche des jungen Mädchens war übel zugerichtet: Ihr Kopf war abgetrennt und lag zwischen den Knien, und aus der linken Brust ragte ein Stück Holz, am oberen Ende gesplittert.


Bei Broiversum, einer kleinen Stadt an der Nordsee, werden immer wieder die ausgebluteten, entstellten Leichen junger Frauen an den Strand gespült. Sind diese Frauen freiwillig aus dem Leben geschieden, wie die Obrigkeit sagt? Werden sie von der „schwarzen Kutsche“ geholt, wie man sich hinter vorgehaltener Hand erzählt?
Oder wird Broiversum tatsächlich von einen Vampir beherrscht, wie der junge Arzt Mies van Helsing vermutet?

1921 – Jonathan Hansen ist froh, das von der Wirtschaftskrise gebeutelte Berlin endlich verlassen zu können. Er ist zum Amtsrichter von Broiversum berufen worden. Doch die Idylle, die ihn empfängt, trügt, wie er rasch erfahren muss. Zusammen mit Mies van Helsing, seinem besten Freund, macht sich Jonathan daran, das Geheimnis, das die kleine Stadt birgt, aufzuklären. Als auch Mies van Helsings Verlobte tot aufgefunden wird, werden die beiden Freunde in einen Strudel von Ereignissen gezogen, der sie schon bald vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens stellt...

Fast unmerklich schleicht sich der Horror in die idyllische Kleinstadt an der Nordsee. Und die Bewohner von Broiversum müssen sich die Frage stellen: Welches Opfer sind sie bereit, für ihr persönliches Glück zu bringen?

„Weißes Blut“, ein schauriger Roman aus böser alter Zeit, ist eine unheimliche und doch augenzwinkernde Hommage an die Meisterwerke der Vampirliteratur. Leiser und dennoch erschreckender Grusel hält die Leser in Atem – bis zum überraschenden und bitterbösen Ende.

Leseprobe

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Eckdaten

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Preisinfo:
3-937800-64-6
978-3-937800-64-6
Paperback
ca. 220 Seiten
13,5 × 20,5 cm
13,90 Eur [D]

Die Website zum Buch

Dieses Buch hat eine eigene Website unter www.weisses-blut.de.

Und zu guter Letzt eine Lesermeinung

Hui, da geht aber die Horror-Post ab, und aus den Grüften an der Nordseeküste, wo Autor Helmut Barz seinen Roman-Erstling "Weißes Blut" ansiedelt, steigen altvertraute Gruselgestalten in neuem Gewand, Freund Nosferatu voran, hier allerdings eine Dame, schmallippig, weißhäutig, im dunkel forschenden Blick ein lüsternes Glitzern und beängstigend wohltätig dabei, eine, die es mit den Menschen gut meint und mit sich selber auch, schon viele hundert Jahre lang.

Schon setzen sich die furchtlosen Vampir-Killer auf ihre Spur. Aber alles kommt ein wenig anders als erwartet. Zumal die braven Friesen gar nicht so ungern einen Vampir in ihrer Mitte wissen. Denn diese Dame dort, die eigentliche "Herrin" in der Stadt...

Verraten wir nicht zuviel von den immer neu überraschenden, die Spannung bis zum Schluß haltenden Wendungen und begnügen uns mit der Feststellung, dass Autor Barz, im Grusel Milieu offenbar bestens zuhause, eine höchst wohlschmeckende Mischung aus Ernst und Ironie gelungen ist.

Also kurz: ein gepflegtes Feierabendvergnügen vom Feinsten. Und lauter schöne Bilder sieht man dabei auch schon an sich vorüberrauschen. Das hier müsste doch eigentlich ein toller Film werden...

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